Du musst nicht alles glauben, was du denkst
Shownotes
Nur weil du etwas denkst, bedeutet das noch lange nicht, dass es wahr ist.
Und trotzdem behandeln wir unsere Gedanken oft wie Fakten.
„Die Person ist bestimmt sauer auf mich.“ „Das wird sowieso nichts.“ „Ich bin nicht gut genug.“ „Die anderen sind alle weiter.“
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum unser Kopf ständig Geschichten produziert, wie unsere Erfahrungen und Glaubenssätze beeinflussen, was wir für „wahr“ halten, und warum es so hilfreich sein kann, zwischen einem Fakt und unserer Interpretation zu unterscheiden.
Ich teile mit dir einfache Beispiele aus dem Alltag und eine Frage, die unglaublich viel verändern kann:
Was weiß ich wirklich – und was denke ich gerade nur?
Denn manchmal reagieren wir gar nicht auf das, was tatsächlich passiert ist, sondern auf die Geschichte, die wir uns darüber erzählen.
Und vielleicht darfst du dir in Zukunft öfter sagen:
Ein Gedanke ist erst einmal nur ein Gedanke.
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Website: www.claudiavalentin-yoga.de
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Verknall dich wieder ins Leben.
Deine Claudia
Transkript anzeigen
00:00:00: Hi und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Achtsamkeit und Aufbruch.
00:00:06: Mein Name ist Claudia, wie schön dass du wieder dabei bist!
00:00:10: Und heute möchte ich mal mit dir über etwas sprechen.
00:00:14: was finde ich wirklich einen riesen Unterschied im Leben macht wenn man sich das einmal klarmacht?
00:00:21: Wie ja so immer?
00:00:22: ne es ist einfach immer dieses erstmal bewusst machen und erstmal überhaupt irgendetwas klar werden lassen.
00:00:31: Und wo ich jetzt auch eigentlich finde, boah so was wollten wir schon echt in der Schule lernen.
00:00:35: Dass wir gar nicht immer uns überhaupt jahrelang fertig machen mit zu Themen ne?
00:00:41: Wir lernen so viel Mathe und Grammatik und irgendwas keine Ahnung von Papa Neuginia.
00:00:49: aber ja... wir lernen so wenig über uns selber und machen uns doch oft so doll das Leben dadurch selber schwer.
00:01:01: Nämlich, ich möchte heute mit dir in das Thema reingucken.
00:01:05: Nur weil du etwas denkst bedeutet das noch lange nicht dass es wahr ist!
00:01:11: Weil ich finde dieser Satz und dieser Erkenntnis die kann uns verdammt viel Stress ersparen, weil wir uns einfach so verdammт viel Stress selber machen und uns selber und unseren Gedanken ja auch immer recht geben und unserem Gedanken hier auch immer glauben Ja, das ist so der Kickengedanke bei uns rein und wir behandeln ihn sofort.
00:01:40: Sagen wir mal wie eine Eilenmeldung!
00:01:43: Oh die Person da drüben findet mich wahrscheinlich total blöd.
00:01:48: Okay, speichert unser Kopf sofort als Tatsache ab.
00:01:53: Das wird sowieso nicht funktionieren.
00:01:54: ich kann es nicht.
00:01:56: Nimmt unser Kopf erstmal als Tatzache und wir handeln dann noch sowieso immer so dass wir uns selber recht geben wollen.
00:02:06: Die anderen sind alle viel besser als ich.
00:02:09: Zag abgespeichert Tatsache!
00:02:12: Aber in Wirklichkeit ist doch nur eins passiert, du hattest ein Gedanken mehr noch nicht und ich finde da müssen wir unbedingt mal hingucken weil das ist natürlich die Aufgabe unseres Gehirns ja?
00:02:30: Das macht einfach erstmal nur seinen Job den ganzen Tag Gedanken produzieren.
00:02:39: aber wir merken dann gar nicht dass wir uns aus diesen Gedanken eine riesige Geschichte erzählen und so einen Konstrukt daraus bilden, das wir auf einmal als Wahrheit sehen.
00:02:55: Nehmen wir doch zum Beispiel mal ne ganz normale Alltagssituation!
00:02:59: Du schreibst irgendjemandende Nachricht und erhältst nicht sofort ne Antwort.
00:03:04: Ja vielleicht gehen sogar ein zwei Stunden, halber Tagen ganze Tag keine Ahnung Und dein Kopf beginnt sofort... Boah Warum antwortet die Person nicht?
00:03:15: War meine Nachricht irgendwie komisch, war ich zuforscht.
00:03:19: Habe ich was Falsches gesagt?
00:03:21: Ist sie sauer auf mich?
00:03:23: Wir haben doch tausend Dinge im Kopf!
00:03:28: Oder vielleicht so dieses... Boah ja, war klar.
00:03:31: Ich bin nicht wichtig genug.
00:03:32: Mir antwortete man nicht, ja.
00:03:35: Egal was da gerade kommt aber irgendwas wird dir deinen Kopf mit Sicherheit erzielen.
00:03:41: und während du dann innerlich schon die komplette Freundschaft beendest, sitzt die andere Person vielleicht einfach im Auto konzentriert sich kann gerade nicht ans Handy ist auf der Arbeit.
00:03:56: Der Akku is leer ey was auch immer oder was bei mir manchmal sogar oft passiert ich lese die Nachricht denke dann okay ich antworte aber gleich wenn ich mehr Zeit habe und in aller Ruhe Und da ist ja dann überhaupt nichts Böses bei, aber dein Gehirn in dem Moment wo du auf die Antwort wartest, spinnt dir daraus wieder irgendeine Story.
00:04:21: Ja das ist... wir können uns ja da ganze Netflix-Serien im Kopf produzieren stoffelnweise und klar das ist total menschlich, aber wir machen uns doch damit auch einfach so verdammt das Leben schwer weil wir ständig aus vielen Informationen und selber so eine Story zusammenreimen.
00:04:43: Und wir das gar nicht selber merken!
00:04:46: Wir merken überhaupt nicht mehr diesen Punkt, wo hört denn jetzt hier gerade der Fakt auf?
00:04:52: Wo beginnt meine Story und meine Interpretation dieser ganzen Geschichte?
00:04:58: Also in dem Fall hier zum Beispiel... Der Fakt ist ja die Person hat ihr noch nicht geantwortet Deine Geschichte dahinter vielleicht, sie sauer auf mich.
00:05:10: Okay!
00:05:11: Aber das sind auch zwei komplett unterschiedliche Dinge und wenn wir da mal anfangen dass genau zu beobachten merken wir plötzlich oh wie oft machen wir das eigentlich?
00:05:25: Und ich erlebe das so oft auch in natürlich auch bei mir selber aber natürlich auch im Coachings.
00:05:32: ja zum Beispiel dann erzählt mir jemand Mein Chef hält gar nichts von mir.
00:05:39: Und dann frage ich, woher weißt du das?
00:05:42: An welchen Situationen machst du das fest?
00:05:46: Woran merkst du
00:05:47: das?".
00:05:48: und dann kommt die Antwort Ich merke das einfach Okay.
00:05:55: Also dieser Satz verdeutliche schon dass da sehr viel Interpretations Spielraum ist Wie wir etwas merken wie wir es für uns auslegen.
00:06:08: Und wenn ich dann so ein bisschen nachhake und nach Beispielen frage, dann kam zum Beispiel auch mal der Satz Ja wir hatten eine Besprechung und ein Meeting.
00:06:17: Und er hat nichts zu meiner Präsentation gesagt.
00:06:21: Okay!
00:06:40: Vielleicht fand er die Präsentation vollkommen okay.
00:06:44: Vielleicht war er gedanklich auch irgendwo anders, weil es gerade im Business oder vielleicht auch bei ihm privat irgendwelche Themen gab?
00:06:52: Vielleicht hat der Kopfschmerzen sich nicht wohlgefühlt – vielleicht ist ja einfach ein Mensch, der sowieso nicht ständig Feedback gibt und vielleicht auch nicht in Meetings wissen wir einfach nicht!
00:07:06: Aber trotzdem reagiert der Körper schon auf die Geschichte, als wäre sie bewiesen.
00:07:13: Auf die Geschichte erhält nichts von mir, reagieren wir auf einmal körperlich indem wir angespannter werden nervöser bei der nächsten Präsentation vielleicht hibbeliger und ja unkonzentrierter was auch immer Da finde ich es so spannend hinzusehen und uns wirklich klar zu machen, dass wir die Welt nie neutral beobachten.
00:07:44: Zumindest nie komplett!
00:07:46: Wir schauen immer durch unsere eigene Brille – wir haben alle unsere eigene Wahrheit gebildet auch durch unsere Erfahrungen, durch Dinge die wir früher erlebt haben.
00:07:59: Durch unsere Glaubenssätze, die wir verankert haben.
00:08:03: Auch durch die aktuelle Stimmung in der wir uns befinden.
00:08:08: Wenn wir jetzt zum Beispiel mal in die Glauben-Sätze gehen hast du zB den Glaubendsatz in dir verankern.
00:08:14: Ich bin nicht gut genug und denen haben verdammt viele von uns Ich auch sehr, sehr tiefer schon sehr lange daran gearbeitet.
00:08:25: Dann wir es du Dinge auf jeden Fall komplett anders interpretieren als jemand der sich selber innerlich total sicher ist und der total von sich überzeugt ist.
00:08:38: Nimm mal so eine Job, also ein Jobbeispiel, ein Jobgeschichte und dein Chef sagt zu dir okay da können wir nochmal drüber schauen.
00:08:48: Dann denkt derjenige, die Person mit dem Megaselfbewusstsein okay schauen wir nochmal drüber.
00:08:57: Und falls du diesen Glaubenssatz ich bin nicht genug in dir spürst oder vielleicht tiefer ankart hast und noch nicht mal spürt dann machst du aus diesem Wir könnten da nochmal drüberschauen ein.
00:09:09: Ich wusste das!
00:09:09: Ich kann das nicht!
00:09:10: Ich wusse mein Chef ist sowieso nicht mit mir zufrieden.
00:09:13: Ich wusst es ist nicht gut genug.
00:09:16: Dabei guckt ihr das jetzt an.
00:09:17: Der Chef hat genau das Gleiche gesagt, aber es sind zwei unterschiedliche Realitäten im Kopf je nachdem wie du geprägt bist, je nach dem was Du Dir selber erzählst.
00:09:35: und das ist auch wo wir im Coaching ja auch so oft vom Eisbergmodell sprechen.
00:09:40: Das finde ich auch immer ein tolles Beispiel dass wir wirklich über der Oberfläche nur diesen kleinen Teil sehen können, über der Wasseroberfläche.
00:09:53: Und das ist das was uns bewusst ist dieser kleine Teil nur die Spitze des Eisbergs und alles was unter Wasser ist Was wir nicht sehen Das ist ja das Unbewusste in uns und nur diesen kleinen Teil da oben dass es das was Uns Bewusstes unsere aktuelle Entscheidung unsere Worte das Verhalten das wir gerade wahrnehmen.
00:10:20: Aber wie riesig ist dieser Berg einfach darunter, der nicht sichtbar ist?
00:10:28: Da liegt so viel unserer Erfahrung und unsere Prägung, unsere Ängste, unsere inneren Überzeugungen ja auch unsere Erwartung an uns und an andere.
00:10:41: Und dieser riesige versteckte Teil der beeinflusst halt auch, wie wir Situation bewerten.
00:10:51: Deshalb können auch einfach zwei Menschen exakt dasselbe erleben und danach zwei vollkommen unterschiedliche Geschichten darüber erzählen.
00:11:03: Ist halt auch manchmal so spannend, wenn du wirklich auch mal zwei Freunde die gemeinsam was erlebt haben oder auch mal Geschwister ein-und dieselbe Story erzählen lässt und jeder hat das zu seiner ganz eigenen Wahrheit und jeder hatte daraus eine ganz andere Erinnerung!
00:11:20: Das ist doch total faszinierend Und beide sind davon überzeugt, genauso war es.
00:11:28: Aber die Wahrheit ist so habe ich es erlebt und das ist der Unterschied daran.
00:11:34: Beide Geschichten stimmen aber beide aus einer anderen Sichtweise.
00:11:43: Und dieser Gedanke, dieses Bewusstwerden.
00:11:45: Jetzt kommt mir auch gerade der Gedankel.
00:11:47: Deswegen ist es auch immer so schwierig jemandem was zu empfehlen also Urlaub oder Lieblingsrestaurant oder sowas einfach aus unserer Brille gesehen mit unseren Emotionen gefärbt.
00:11:58: Immer schwierig sowas weiterzuempfehlen oder Empfehl zu bekommen.
00:12:03: aber wenn wir uns das mal bewusst machen dann kann das doch auch die Beziehung so krass verändern.
00:12:09: Es ist auch egal, ob jetzt in Partnerschaften, Freundschaften, in der Familie oder auch beruflich gesehen... denn wir reagieren so häufig gar nicht auf das was der andere wirklich gesagt hat sondern wir reagiern immer auf die Story, die wir daraus gemacht haben Und grad zum Beispiel auch an der Beziehung.
00:12:32: Wenn dein Partner, deine Partnerin zu dir sagt, oh ich bin heute Abend müde oder ich bin irgendwie gerade ziemlich platt dann könnte es sein dass du daraus hörst Ich habe keine Lust Zeit mit dir zu verbringen.
00:12:45: Ey wurde nicht gesagt.
00:12:51: Oder wenn du dich mit deiner Freundin treffen möchtest und die sagt ich kann am Wochenende leider nicht.
00:12:57: Dann hörst Du manchmal daraus Oh andere sind ihr wichtiger als ich.
00:13:02: Nein, hat sie nicht gesagt!
00:13:09: Aber wir sind einfach verletzt über einen Satz der eigentlich nur in unserem Kopf gefallen ist.
00:13:17: Bei uns springt dann dieses Story an, dieses Kino an unsere Gedanken stoppen nicht einfach bei OK Frage Antwort sondern wir bilden unser Konstrukt darum und reagieren richtig krass manchmal auch körperlich und emotional auf Dinge, die einfach nicht so sind.
00:13:38: Ey das ist doch krass oder?
00:13:39: Das ist richtig hart finde ich!
00:13:42: Aber auf der anderen Seite können wir uns das ja jetzt so bewusst machen dass es auch befreiend ist weil uns wirklich jetzt klar werden kann, dass unsere Gedanken dass wir unsere Gedanken nicht für die Wahrheit nehmen müssen.
00:13:59: Und dann lässt es sich doch wieder so ein bisschen freier anfühlen, das lässt auf einmal wieder innerlich so einen Raum entstehen.
00:14:07: und ja vielleicht sollten wir uns angewöhnen, das habe ich auch gemacht einfach mal diese Frage immer wieder zu stellen wenn ich merke aber Leute ich bin gut da drin Ich bin verdammt gut mich in Sachen reinzusteigen an und auch negative Sachen und da ich das ja schon lange aufarbeite nicht immer so pessimistisch zu sein.
00:14:29: Mir dann öfter die Frage zu stellen, was weiß ich wirklich und was denke ich mir gerade dazu?
00:14:38: Das ist eigentlich so eine simple Frage aber das hilft einfach jedes Mal.
00:14:44: Einfach nochmal ganz klar zu sagen okay jetzt mal kurz stopp!
00:14:48: Was weiß ich Das ist dann halt der Fakt, aber wir wissen meistens nicht warum.
00:15:05: Du weißt halt vielleicht nur okay, der Kunde hat nein gesagt, aber du weißt nicht.
00:15:10: oder es bedeutet nicht das dein Angebot schlecht ist ja?
00:15:15: Oder wenn du weisst diese eine Sache hat heute nicht funktioniert Ja Okay Aber das heißt nicht dass grundsätzlich Dass du scheitern wirst oder dass da alles irgendwie gerade kompliziert wird.
00:15:31: Bau dir nicht manchmal aus einem einzelnen Moment deine komplette Identität.
00:15:38: Und ich weiß, wie schwer das oft ist und wie schnell wir ja auch denken.
00:15:44: Ich denke die Frauen sind da manchmal noch krasser.
00:15:47: oft aber kennst du Situationen wenn irgendetwas nicht so läuft?
00:15:51: Also es bei mir ganz oft.
00:15:53: Wenn irgendwas nicht so läufe, ich mir das vorgestellt habe Da bin ich sofort drin mit, ne?
00:15:58: War ja so klar.
00:15:59: Funktioniert wieder nicht.
00:16:01: Bei den anderen läuft das viel besser, die können das besser und deswegen habe ich mir so sehr an trainiert dieses Okay Stop!
00:16:10: Das ist gerade ein Gedanke keine Prophezeiung.
00:16:15: Und damit möchte ich jetzt aber auch nicht sagen dass man sich alle schön reden sollte.
00:16:21: Das meine ich damit auf gar keinen Fall.
00:16:26: Persönlichkeitsentwicklung heißt absolut nicht, alles ist super.
00:16:31: Ja, wir sagen es auch schon mal toxische Positivität.
00:16:35: Das finde ich auch immer ganz schwierig.
00:16:36: wenn dann alle denken die ganzen Spiris und Jogies und die Coaches laufen dann immer mit dem Grinzen rum und fliegen über die Welt und alles ist super.
00:16:46: Finde ich ehrlich gesagt nicht!
00:16:48: Ich finde sogar Persönlichkeitsentwicklung ist absolut nichts für Feiglinge weil du gehst richtig tief rein in den Dreck in diese Ecken wo sonst nämlich gar keiner hinguckt.
00:16:59: Wie viele schieben nämlich mal ihren Dreck hinter der Tür oder unter das Kreuzchen und gucken sich den Müll nämlich gar nicht an?
00:17:07: Es ist nämlich nicht leicht.
00:17:10: Das meine ich damit überhaupt nicht, aber ich meine eher dieses Klar wird es passieren dass manchmal irgendetwas schlecht läuft Und manchmal müssen wir auch etwas verändern.
00:17:24: Manchmal war eine Entscheidung auch nicht die richtige.
00:17:30: Aber Trotzdem müssen wir mal schauen, ich möchte gerne auf die tatsächliche Situation reagieren und nicht auf die Katastrophe, die mein Kopf zehn Minuten später daraus gebaut hat.
00:17:44: Sondern einfach nur auf diese Situation!
00:17:48: Und vielleicht kennst du das... Bei mir ist es auch eine lange Zeit so gewesen, dass die Gedanken über Tag noch okay sind dadurch auch einfach, dass wir extrem viel abgelenkt sind und viel zu tun haben Und tagsüber denkst, okay irgendwie ist gerade alles Mist aber kriege ich schon hin.
00:18:07: Und nachts um drei liegst du dann auf einmal da und stellt sein gesamtes Leben in Frage.
00:18:12: Ich weiß nicht, kennst du das auch?
00:18:13: Es ist nun mal einfach so dass nachts Umdreie unsere Probleme grundsätzlich bestimmt vierzig Prozent größer sind als am Tag.
00:18:24: Mindestens!
00:18:26: Manchmal am nächsten Morgen meist am nächsten morgen beim ersten Kaffee denkste dann ok Ganz so dramatisch ist es vielleicht dann doch nicht.
00:18:34: Ja?
00:18:36: Und auch das zeigt ja auch, wie stark unser Zustand beeinflusst was wir für wahrhalten.
00:18:45: und deswegen möchte ich dir vor allen Dingen hier nochmal nahelegen solltest du auch manchmal Situationen, Tage und Nächte haben wo da die Gedanken gerade nachts dich wach halten wollen.
00:18:56: Dann macht ihr bitte auch bewusst dass das nachts alles immer viel dramatischer und größer aussieht als wahrscheinlich nach dem Kaffee am nächsten Morgen.
00:19:06: Und versuch dich da bitte nicht so verrückt zu machen und nachts keine großen Lebensentscheidungen zu treffen, ja?
00:19:12: Also bitte, bitte!
00:19:17: Ja ich glaube es ist wirklich so wertvoll sich selber mehr zu beobachten und wirklich auch nicht jeden Gedanken zu analysieren denn das macht uns wahnsinnig.
00:19:29: aber vielleicht versuchen ein bisschen Abstand zwischen uns und unsere Gedanken zu bekommen Ja und nicht immer direkt dieses, ich bin nicht gut genug.
00:19:39: Sondern okay!
00:19:41: Ich habe gerade den Gedanken dass ich nicht gut genug bin.
00:19:46: Und merkst du da direkt diesen Unterschied?
00:19:50: Wenn du dir diesen ersten Satz sagst, ich Bin Nicht Gut Genug Erstmal kommt nach einem Ich Bin.
00:19:57: Das macht daraus direkt eine Identität das macht für dich daraus eine Wahrheit.
00:20:02: Aber der zweite Satz oder ich habe gerade den Gedanken, dass sich nicht gut genug wäre.
00:20:10: Das beschreibt einfach nur etwas das durch dein Kopf läuft.
00:20:15: Gedanken kommen und Gedanken dürfen auch wieder gehen wie die Wolken am Himmel.
00:20:21: Die kommen und ziehen auch weiter.
00:20:23: Du musst nicht jeden Gedanken direkt zu dir einladen!
00:20:30: Und das wollte ich dir heute einfach mal so ein bisschen mitgeben.
00:20:36: Ja, vielleicht auch wenn du dich mal irgendwie in den nächsten Tagen über jemanden ärgerst oder an dir zweifelst einfach mal kurz inne zu halten.
00:20:44: Anstatt sofort zu reagieren und sofort im Kopf eine Drama-Geschichte daraus zu schreiben sondern einfach dann einen kurzen Moment anzuhalten und sagen okay stopp was ist hier gerade wirklich los?
00:20:57: Was ist gerade wirklich gesagt worden?
00:20:59: Was es passiert?
00:21:00: Und welche Bedeutung gebe ich dem grade?
00:21:03: und mehr nicht.
00:21:04: Einfach nur mal zu diesem ganz kleinen Moment durchatmen und einfach kurz merken, okay.
00:21:10: Welche Story beginne ich mir jetzt gerade zu erzählen?
00:21:17: Und ja das ist für mich auf jeden Fall auch ein ganz ganz großer Schritt wo Coaching echt anfängt.
00:21:23: Nicht darin dass der Coach dir erzählt wie du dein Leben leben solltest sondern einfach mal Hinzuschauen, gemeinsam auch zu schauen welche Geschichte erzählst du dir eigentlich über dich selber?
00:21:39: Über dein Erfolg.
00:21:40: Über die Liebe.
00:21:41: Über Geld.
00:21:42: Über das was für dich möglich sein könnte?
00:21:46: und stimmt diese Geschichte denn überhaupt?
00:21:50: oder erzählt so dir seit Jahren und vielleicht Jahrzehnten irgendetwas obwohl du längsten ganz anderer Mensch geworden bist?
00:22:01: Und das ist einfach so spannend, da mal hin zu gucken und sich das einfach mal bewusstzumachen.
00:22:11: Und wirklich zu denken ja oder zu wissen ein Gedanke ist eine Gedankel.
00:22:15: Ein Gefühl ist ein Gefühl und eine Interpretation ist eine Interpertion.
00:22:22: Und die Realität ist halt nochmal was ganz anderes!
00:22:29: Deswegen möchte ich dich einfach mit dieser Folge dazu einladen immer wieder hinzugucken, was erzähle ich mir gerade?
00:22:39: Was davon?
00:22:40: oder bei wie wenig davon weiß ich vielleicht eigentlich nur, dass es überhaupt wahr ist.
00:22:46: Manchmal überrascht uns die Antwort dann echt.
00:22:52: Das hoffe ich, dass du dir das mitnehmen kannst?
00:22:55: Vielleicht hast du ja auch beim Zuhören jetzt gerade an einen Menschen gedacht der sich auch sehr regelmäßig in seinen eigenen Gedanken verheddert und sich die tollsten Geschichten erzählen kann, zusammenreimen kann.
00:23:10: Dann sei doch so lieb um Schick im diese Folge weil das natürlich auch mir hilft mehr Menschen zu erreichen und hier ein bisschen wachsen zu dürfen!
00:23:20: Und ich danke dir von Herzen für deine Zeit.
00:23:24: Ich freue mich auf nächste Woche.
00:23:25: pass gut auf dich auf und wie immer verknall dich wieder ins Leben Deine Claudia.
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